Samstag, 6. Dezember 2008
Lebenszeichen
henni23, 21:20h
Mensch, da hab ich ma wieder lange nix von mir hören lassen... ABER ich lebe noch! Und das Leben hatte auch so einige Ereignisse für mich in den letzten Wochen, ganz abgesehen von dem normalen Alltagsstress, bzw. eher nicht vorhandenen Alltagsstress, der dann wiederum.... ach, weiß auch nicht...
Auf jeden Fall gibts was zu erzählen und das will ich nun ma machen.
Viel Spaß!
Auf jeden Fall gibts was zu erzählen und das will ich nun ma machen.
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Montag, 24. November 2008
Määh!
henni23, 18:37h
So, jetzt hab ich es ja doch noch geschafft, trotz Motivationslosigkeit aufgrund meines grundsetzlichen Unwohlseins bezüglich meiner "Wohnsituation" die Ereignisse nachzuholen (ich erwarte diesbezüglich zahlreiches Schultergeklopfe!).
Ja, diese Sache mit dem Unwohlfühlen ist leider Gottes auch etwas, was immer zu meinen geteilten Gefühlen, bezüglich der baldigen Abreise hinzukommt und mich traurigerweise zum Schluss kommen lässt, dass ich heil froh bin, wenn das ganze hier zuende ist und ich es geschafft haben sollte nicht zum dreifachen Mörder geworden zu sein.
Ich wünschte die Umstände wären von Anfang an anders gewesen, denn dann würde lediglich ein Vermissen meiner Freundin als Minuspunkt bleiben, was in Betracht der relativ vielen Besuche und den vielen Pluspunkten ein geringes Übel gewesen wäre und die Zeit somit fast ausnahmslos geil geworden wär.
Aber irgentwo ist das Leben nun mal nicht "ausnahmslos geil" und gerade diese Tatsache birgt auch einen hohen Erfahrungsschatz.
So hat z.B. für mich das Wertschätzen derjenigen wenigen Menschen, die mich bedingungslos verstehen und für mich da sind, auch auf mich eingehen, wenn es nicht gleich auf anhieb einfach scheint und genau wie ich vieleicht nicht jede Tatsache des alltäglichen Lebens mit der typischen Stumpfsinnigkeit wahrnehmen und dadurch entwerten, seit diesem Abenteuer eine ganz neue Bedeutung.
Genauso habe ich mehr als je zuvor gelernt mich zu beherrschen und zu Erleben, wie es ist eine Minderheit zu sein und was das eigentlich bedeutet, sich tatsächlich allein zu fühlen.
Und damit meine ich nicht "allein" im Sinne von: ich will ne Freundin, ich will wech gehen und und und, nein, ich weiß, dass ich nicht allein bin, aber das tägliche sich missverstanden fühlen, weil die einzigen Menschen um mich herum sich scheinbar einfach keine Mühe machen mich zu verstehen oder sie einfach damit überfordert sind, weil es für sie eine Anstrengung bedeuten würde, die sich ihres Erachtens nicht lohnt. Das ist es, was einen Einsam vorkommen lässt, einsamer als wenn ich tatsächlich ganz allein wäre.
Und das zeigt mir einen wichtigen Aspekt der Zwischenmenschlichkeit auf: Jeder Mensch will sich mitteilen, egal wie. Und er will dabei auch wenigstens ansatzweise verstanden werden. Nur so ist Beziehung möglich und nur so funktioniert ein Zusammenleben.
Man kann sich, denke ich, auf verschiedenen Ebenen verstehen und darüber Wege finden miteinander zurecht zukommen, aber wenn es keine Ebene gibt, weil die Endfernungen, egal in welche Richtung viel zu weit sind und schlicht und einfach keine Wege zubauen im Bereich des Möglichen scheinen, dann sollte man das akzeptieren und sich distanzieren, es sei denn man will zum Mörder werden.
Die Erkenntnis, dass genau das der Fall bei mir ist, kam mir zu spät und die einzige Möglichkeit in die Distanz zutreten ist es, mich innerhalb dieser leider Nicht-Gemeinschaft weitesgehend selber auszugrenzen um damit ein Höchstmaß an Souveränität zugewinnen.
So, das musste jetzt mal raus.
Das klingt zwar alles ganz schön schwarz, aber ich habe durchaus die Erkenntnis gewonnen, mich auch an diesen negativen Erfahrungen zu bereichern indem ich lerne damit Umzugehen. Der nächste Blog wird wieder positiver, versprochen.
Also, horrido!
Ja, diese Sache mit dem Unwohlfühlen ist leider Gottes auch etwas, was immer zu meinen geteilten Gefühlen, bezüglich der baldigen Abreise hinzukommt und mich traurigerweise zum Schluss kommen lässt, dass ich heil froh bin, wenn das ganze hier zuende ist und ich es geschafft haben sollte nicht zum dreifachen Mörder geworden zu sein.
Ich wünschte die Umstände wären von Anfang an anders gewesen, denn dann würde lediglich ein Vermissen meiner Freundin als Minuspunkt bleiben, was in Betracht der relativ vielen Besuche und den vielen Pluspunkten ein geringes Übel gewesen wäre und die Zeit somit fast ausnahmslos geil geworden wär.
Aber irgentwo ist das Leben nun mal nicht "ausnahmslos geil" und gerade diese Tatsache birgt auch einen hohen Erfahrungsschatz.
So hat z.B. für mich das Wertschätzen derjenigen wenigen Menschen, die mich bedingungslos verstehen und für mich da sind, auch auf mich eingehen, wenn es nicht gleich auf anhieb einfach scheint und genau wie ich vieleicht nicht jede Tatsache des alltäglichen Lebens mit der typischen Stumpfsinnigkeit wahrnehmen und dadurch entwerten, seit diesem Abenteuer eine ganz neue Bedeutung.
Genauso habe ich mehr als je zuvor gelernt mich zu beherrschen und zu Erleben, wie es ist eine Minderheit zu sein und was das eigentlich bedeutet, sich tatsächlich allein zu fühlen.
Und damit meine ich nicht "allein" im Sinne von: ich will ne Freundin, ich will wech gehen und und und, nein, ich weiß, dass ich nicht allein bin, aber das tägliche sich missverstanden fühlen, weil die einzigen Menschen um mich herum sich scheinbar einfach keine Mühe machen mich zu verstehen oder sie einfach damit überfordert sind, weil es für sie eine Anstrengung bedeuten würde, die sich ihres Erachtens nicht lohnt. Das ist es, was einen Einsam vorkommen lässt, einsamer als wenn ich tatsächlich ganz allein wäre.
Und das zeigt mir einen wichtigen Aspekt der Zwischenmenschlichkeit auf: Jeder Mensch will sich mitteilen, egal wie. Und er will dabei auch wenigstens ansatzweise verstanden werden. Nur so ist Beziehung möglich und nur so funktioniert ein Zusammenleben.
Man kann sich, denke ich, auf verschiedenen Ebenen verstehen und darüber Wege finden miteinander zurecht zukommen, aber wenn es keine Ebene gibt, weil die Endfernungen, egal in welche Richtung viel zu weit sind und schlicht und einfach keine Wege zubauen im Bereich des Möglichen scheinen, dann sollte man das akzeptieren und sich distanzieren, es sei denn man will zum Mörder werden.
Die Erkenntnis, dass genau das der Fall bei mir ist, kam mir zu spät und die einzige Möglichkeit in die Distanz zutreten ist es, mich innerhalb dieser leider Nicht-Gemeinschaft weitesgehend selber auszugrenzen um damit ein Höchstmaß an Souveränität zugewinnen.
So, das musste jetzt mal raus.
Das klingt zwar alles ganz schön schwarz, aber ich habe durchaus die Erkenntnis gewonnen, mich auch an diesen negativen Erfahrungen zu bereichern indem ich lerne damit Umzugehen. Der nächste Blog wird wieder positiver, versprochen.
Also, horrido!
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Samstag, 8. November 2008
DEPO
henni23, 22:27h

Ein Blick in mein Gesicht verrät: Hier gibts nix zu lachen!
Gestern Abend ging es zusammen mit einem Teil des Teams "Studenti" ins DEPO, einem eher kleinen Kellerclub in Vecríga. Dort stand heude Livemusik aufm Programm und das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Auch wenn Reggi normalerweise nicht mein Fall ist, war ich doch hoch motiviert und schwang mal wieder Tanzbein.
Der Club findet auf drei Ebenen statt, eine Bar oben im Eingangsbereich, ein Rauch in dem aufgelegt wird und einem Raum mit einer "Bühne", wo halt verschiedene Live-Musi gespielt wird.
Im Grunde ist nicht viel zu dem Abend zu sagen, da er ohne große Spektakularitäten auskam, aber trotzdem sehr schön war. Es wurde mal wieder viiieeel getanzt. Ich erinner mich noch an die Zeiten, in denen ich stur einen Tresen aufgesucht hab und höchstens mit nem Fuß zum Takt gewippt hab, während ich vergebens versucht hab cool auszusehen...
nu já, tas bija laiks...
Trotz mittelschwere Probleme die gelegentlich auftauchende Posaune vernünftig abzunehmen und überhaupt den Ton vernünftig abzumischen (Stichwort: ZU LAUT!), waren die Acts doch sehr angenehm, weil auch abwechslungsreich. Da passierte halt immer wieder ma dies oder das auf der Bühne und selbst wenn nicht, dann gab es irgendeinen Dude unter den Anwesenden, dessen Verhalten "speziell" genug war, dass immer für Unterhaltung gesorgt war...

Labi!
Man könnte viel über die Eigenarten lettische (oder russischer) Feiernder erleutern, aber das ist meines Erachtens nicht mein Job. Insofern wars das auch schon wieder, jetzt werde ich mich weiter meinem Nixtun widmen und mich auf das nächste Telefonat mit Janet freuen. Atá!
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Dienstag, 28. Oktober 2008
Zwischen-Bilanz
henni23, 22:09h
So, nun hab ich ja schonma n bisschen was nachgeholt... hoffe ihr habt Spaß an den Berichten. Ich muss mich jetzt grad nochmal besinnen, was da denn überhaupt noch war... Mmh, natürlich gibts da noch so n paar Erlebnisse, vieleicht werde ich da aber auch einfach zwischen drin ma so reinhauen...
Wobei, was vieleicht noch ganz interessant ist, sind meine ersten Erfahrungen mit dem Rigaer Nachtleben... Wobei... Vieleicht berichte ich da einfach von folgenden Ereignissen, die Fotos sind nicht unbedingt sehenswert und die Storys nicht unbedingt erzählenswert... Nu já, fürs erste...
Wobei, was vieleicht noch ganz interessant ist, sind meine ersten Erfahrungen mit dem Rigaer Nachtleben... Wobei... Vieleicht berichte ich da einfach von folgenden Ereignissen, die Fotos sind nicht unbedingt sehenswert und die Storys nicht unbedingt erzählenswert... Nu já, fürs erste...
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