Montag, 24. November 2008
Die Gauja bei Cēsis / Lettland wird 90
henni23, 16:51h
Am letzten Dienstag, also schon fast vor einer Woche, war der 90ste Geburtstag der Republik Lettlands und zu diesem Anlass waren allerhand Feierlichkeiten angekündigt.
Janet und ich entschieden uns deswegen dafür den Tag (an dem übrigens hervorragendes Wetter angekündigt war!) zu nutzen um Ríga einfach mal links liegen zulassen und raus in die Natur zufahren. Wir, bzw. ich entschied mich für Césis, da das eine Stadt nahe des Gauja Nationalparks ist in dem, wie der Name schon verrät, die Gauja fließt. Die Gauja ist ein sehr schöner Fluß, der sich weit durchs Land zieht und noch sehr wild durch die Natur fließt. Neben Sandsteinklippen und bergigen Wäldern bietet die Gauja allerhand Wandermöglichkeiten.
Das war also unser Ziel und das waren wir auch gewillt zu erreichen. Als wir jedoch am Hauptbahnhof in Riga ankamen mussten wir feststellen, dass der nächste Zug erst 4 Stunden später fahren wird und wir unseren gerade eben verpasst hatten... Nu já, vieleicht hätte man sich im vorraus informieren sollen.
Pfiffig wie wir sind, entschieden wir uns unser Glück beim Busbahnhof auszuprobieren und das war eine gute Entscheidung, denn dort haben wir direkt einen Bus erwischt, auch wenn Janet kein großer Fan von langen Busfahrten ist.
So tuckerten wir also mit geschätzten 15 km/h über die kerzengerade "Autobahn" richtung Césis. Man konnte richtig merken, wie der Busfahrer immer nur leicht das Gaspedal antippte mit seinem Fuß um dann wieder ein paar Meter rollen zulassen. Nu já, so sieht man wenigstens n bisschen was vom Land...
Irgentwann, nach ca. 2 Stunden kamen wir dann auch an (ich will gar nicht wissen, wie schnell es hätte gehen können...).
Césis ist eine kleine unspektakuläre, typisch lettische Sadt, die wir schnellstmöglich mit dem Ziel "Gauja" hinter uns ließen. Nach ungefähr ner halben/dreiviertel Stunde kamen wir dann an einer Brücke an und entschieden uns links einen Wanderweg entlang zu gehen, weil auf einem Schild "klintis" (=Klippen) ausgeschildert war und ich derbe heiß darauf war, diese zu sehen.

without complaining...

So gingen wir den Weg direkt an der Gauja entlang und bogen irgentwann ein kleines bisschen in die Landschaft ein, wo wir dann su einem kleinen, schmalen Spiegelsee kamen, an dem sich die Sandstein-Klippen befanden. Wir ließen es natürlich nicht aus uns bei einem höchst riskanten Manöver in den Stein zu verewigen!

Der Spiegelsee Vecupe und die dazugehörigen Spoguļu klintis
Dann gingen wir weiter und machten im endeffekt einen 10km-Rundweg, der uns wieder Schnurstracks richtung Césis führte wo es dann auch schon ganze 4 Stunden später war und langsam dunkel wurde.

die rote Linie zeigt unsere Route an, die wir im Endeffekt gegangen sind...
Nachdem wir im Glaube Bahntickets zu lösen, dann Bustickets gekauft hatten, stiegen wir dann in den Bus und fuhren wieder, reichlich durchgefrohren nach Riga, wo wir keine Anstalten machten uns das Geburtstagsspektakel noch anzusehen. Wir wollten nach Hause, ne warme Dusche und inni Heier, vieleicht nen Glühwein und das taten wir dann auch.
So feierten wir also Lettland von seiner schönsten Seite, der Natur. Wer also Fotos vom Feuerwerk und dem ganzen Scheiß sehen will, muss sich entweder an Frauenfraktion richten oder einfach im Internet nachschauen.
Ich hör jetzt wieder auf zu schreiben, denn mir geht die ganze WG-Situation schon wieder aufn Sack und ich kann mich irgentwie nicht schreibtechnisch entspannen... Atá!
Janet und ich entschieden uns deswegen dafür den Tag (an dem übrigens hervorragendes Wetter angekündigt war!) zu nutzen um Ríga einfach mal links liegen zulassen und raus in die Natur zufahren. Wir, bzw. ich entschied mich für Césis, da das eine Stadt nahe des Gauja Nationalparks ist in dem, wie der Name schon verrät, die Gauja fließt. Die Gauja ist ein sehr schöner Fluß, der sich weit durchs Land zieht und noch sehr wild durch die Natur fließt. Neben Sandsteinklippen und bergigen Wäldern bietet die Gauja allerhand Wandermöglichkeiten.
Das war also unser Ziel und das waren wir auch gewillt zu erreichen. Als wir jedoch am Hauptbahnhof in Riga ankamen mussten wir feststellen, dass der nächste Zug erst 4 Stunden später fahren wird und wir unseren gerade eben verpasst hatten... Nu já, vieleicht hätte man sich im vorraus informieren sollen.
Pfiffig wie wir sind, entschieden wir uns unser Glück beim Busbahnhof auszuprobieren und das war eine gute Entscheidung, denn dort haben wir direkt einen Bus erwischt, auch wenn Janet kein großer Fan von langen Busfahrten ist.
So tuckerten wir also mit geschätzten 15 km/h über die kerzengerade "Autobahn" richtung Césis. Man konnte richtig merken, wie der Busfahrer immer nur leicht das Gaspedal antippte mit seinem Fuß um dann wieder ein paar Meter rollen zulassen. Nu já, so sieht man wenigstens n bisschen was vom Land...
Irgentwann, nach ca. 2 Stunden kamen wir dann auch an (ich will gar nicht wissen, wie schnell es hätte gehen können...).
Césis ist eine kleine unspektakuläre, typisch lettische Sadt, die wir schnellstmöglich mit dem Ziel "Gauja" hinter uns ließen. Nach ungefähr ner halben/dreiviertel Stunde kamen wir dann an einer Brücke an und entschieden uns links einen Wanderweg entlang zu gehen, weil auf einem Schild "klintis" (=Klippen) ausgeschildert war und ich derbe heiß darauf war, diese zu sehen.

without complaining...

So gingen wir den Weg direkt an der Gauja entlang und bogen irgentwann ein kleines bisschen in die Landschaft ein, wo wir dann su einem kleinen, schmalen Spiegelsee kamen, an dem sich die Sandstein-Klippen befanden. Wir ließen es natürlich nicht aus uns bei einem höchst riskanten Manöver in den Stein zu verewigen!

Der Spiegelsee Vecupe und die dazugehörigen Spoguļu klintis
Dann gingen wir weiter und machten im endeffekt einen 10km-Rundweg, der uns wieder Schnurstracks richtung Césis führte wo es dann auch schon ganze 4 Stunden später war und langsam dunkel wurde.

die rote Linie zeigt unsere Route an, die wir im Endeffekt gegangen sind...
Nachdem wir im Glaube Bahntickets zu lösen, dann Bustickets gekauft hatten, stiegen wir dann in den Bus und fuhren wieder, reichlich durchgefrohren nach Riga, wo wir keine Anstalten machten uns das Geburtstagsspektakel noch anzusehen. Wir wollten nach Hause, ne warme Dusche und inni Heier, vieleicht nen Glühwein und das taten wir dann auch.
So feierten wir also Lettland von seiner schönsten Seite, der Natur. Wer also Fotos vom Feuerwerk und dem ganzen Scheiß sehen will, muss sich entweder an Frauenfraktion richten oder einfach im Internet nachschauen.
Ich hör jetzt wieder auf zu schreiben, denn mir geht die ganze WG-Situation schon wieder aufn Sack und ich kann mich irgentwie nicht schreibtechnisch entspannen... Atá!
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