Sonntag, 5. Oktober 2008
Vorwort
So, da die Idee diesen Blog zu starten erst sehr Spät kam (durch unseren nachgereisten Mitpraktikanten Roland) ist erst einmal einiges Nachzuholen, bevor ich diese Plattform mit aktuellen Geschehnissen bombardieren kann.
Jetzt lebe ich mittlerweile knapp über einen Monat hier in Riga und fühl mich von Tag zu Tag wohler, wenn es auch nicht leicht ist sich an solch neue Umstände für mich (2 Zimmer/4 Personen und darunter 3 Frauen) zu gewöhnen.
Was macht mein Leben hier aus?
Zunächst ist da die Stadt. Ich hab in meinem Leben kaum eine schönere Stadt gesehen (abgesehen von Hamburg natürlich!). Und sauber! In der gesamten Stadt liegen kaum mal Zigaretten rum, geschweige denn irgentein anderer Müll. Das liegt daran, dass es hier viele alte Menschen gibt, die sich einen Taler dazu verdienen, indem sie morgens die Strassen mit ihrem Hexenbesen fegen. Mehr zur Stadt folgt zwangsläufig in weiteren Blog.
Free Image Hosting at www.ImageShack.us

Dann ist da noch die Arbeit, der eigentliche Grund meines Aufenthaltes hier. Die Einrichtung Ceribu Mája ist eine Tagesförderstätte der Rupjo Bérns und die erste ihrer Art in Riga überhaupt. Ich hab mich von Anfang an geradezu mütterlich umsorgt gefühlt und serh willkommen. Die Einrichtung hat etwas von Kindergarten, was mich manchmal über die Arbeitsweisen der Mitarbeiter stutzen lässt, allerdings auch einen sehr herzlichen und liebevollen Charakter haben kann.
Die Arbeit mit den Klienten macht mir sehr viel Spaß und das Interesse an Kommunikation mit mir ist bei den Klienten sehr groß und dementsprechen bringen wir uns Tag für Tag gegenseitig unsere Muttersprachen bei. Das funktioniert besser als ich es erwartet hab. Natürlich ist das Arbeiten auch dort nicht komplett problemfrei, allerdings fast und das ist auch mehr als ich erwartet hab.
So, genug gequatscht, jetzt probier ich ma die Ereignisse des letzten Monats revue passieren zu lassen.
Team Riga

... comment