Dienstag, 25. November 2008
Es sollte ein Ausflug ins Musikmuseum werden... / Grikji
Heude war aufer Arbeit eine Ekskursijs ins Musikmuseum angekündigt, was ich mir natürlich nicht entgehen lassen wollte und ich stand auch schon auf der Liste der Teilnehmer...
Also gingen, bzw. fuhren wir los in Richtung Vecrigá (Altriga) zum Pils laukums, dem Burgplatz, wo sich das Museum befinden sollte.
Kolja ging wie immer vor um die Lage auszuchecken und kam dann irgentwann wieder raus mit den Worten: "Brivdiena, bet nulle problems" oder so ähnlich, was bedeutete, dass das Museum heude geschlossen war. Das "null problems" (oder so ähnlich...) sollte aussagen, dass Kolja schon einen Alternativplan hatte, den er dann auch ausm Hut zauberte. Der lautete dann zunächst "Galerija Nelja" und hinterher gings ins Rathaus.
Die "Galerija Nelja" ist so ne Art russische Kunstgalerie, die allerdings nicht nur Gemälde und Skulpturen beinhaltete, wovon man ja vieleicht ausgehen könnte, nein, dort waren auch so eigenartige Sachen, wie Schaufensterpuppen mit billiger russischer Mode, oder so, ausgestellt. Aber auch so ne Art Kopfschmuck aus irgentwas, was aussah wie Pfeifenreiniger. Ich weiß es nicht, aber es mutete seltsam an. Hinter wurde mir erklärt, dass sich in dem Haus ein russisches Zentrum befindet, welches auch ein Restaurant und eine Portrait-Galerie beinhaltet.



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Nu já, dann ging es auf jeden Fall wieder in den Bus und ich dachte schon, jetzt gehts ab in die Ceribu Mája, aber dem war nicht so. Wir hielten ein paar Meter weiter, wuchteten die Rollis ausm Bus und betreteten das Rathaus von Riga. Dort war nämlich eine kleine Ausstellung, handgearbeiteter Dinge, die von Menschen in sozialen Einrichtungen hergestellt wurden.
Auch Handarbeiten aus Einrichtungen der "Rupju Bérns" waren mit von der Partie. z.B. von der Ceribu Ligzda, der Ceribu Tilts, Ceribu Sala und der Ceribu Skaida (oder nur Skaida, keine Ahnung).
Labi, das war dann im Hrunde auch das gesamte Happening.



Als wir zurück kamen hatte ich einen Hunger, dass ich ein ganzes Kind hätte verputzen können, alter Schwede!

Zum Glück gab es heude kein Grikji (Buchweizengrütze), eine der Nationalspeisen der letten und wohl die widerlichste(!). Grikji schmeckt n bisschen wie Katzenfutter manchmal riecht, blos muffiger. Ausserdem scheint es wohl arsch-günstig zu sein und die liebenswerte Küchentante bei uns in der Einrichtung tut immer gutmütig wie sie ist, das vierfache einer normalen Portion auf den Teller, der dann geradezu unter dem Berg Buchweizen verschwindet. Grikji wird, zumindest in unserer Einrichtung, abwechselnd mit unterschiedlichen, undefinierbaren Arten von Schleimsoße serviert, immer mal mehr und mal weniger fleischhaltig. an den Rand gibts dann einen Klecks Salat oder, wie es das letzte Mal der Fall war, einen Klecks eingelegten Frucht-cocktail...
Das wars mal wieder, sowieso wieder vom Thema abgekommen.
Also, ihre S-Bahn Hamburg sagt: "Tschüss! bis zum nächsten mal!"

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