Dienstag, 28. Oktober 2008
Zwischen-Bilanz
So, nun hab ich ja schonma n bisschen was nachgeholt... hoffe ihr habt Spaß an den Berichten. Ich muss mich jetzt grad nochmal besinnen, was da denn überhaupt noch war... Mmh, natürlich gibts da noch so n paar Erlebnisse, vieleicht werde ich da aber auch einfach zwischen drin ma so reinhauen...
Wobei, was vieleicht noch ganz interessant ist, sind meine ersten Erfahrungen mit dem Rigaer Nachtleben... Wobei... Vieleicht berichte ich da einfach von folgenden Ereignissen, die Fotos sind nicht unbedingt sehenswert und die Storys nicht unbedingt erzählenswert... Nu já, fürs erste...

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Ekskursijs: Darbadienas
Ausflüge an Darbadienas, also an Arbeitstagen, sprich also auch im Rahmen der Arbeitszeit sind immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis!
Egal wohin es die letzten nun fast zwei Monate ging (...und die Mitarbeiter der Ceribu Maja haben keine Gelegenheit ausgelassen uns an alle sehenswerten Orte zu führen!), der Ablauf war immer ungefähr der Gleiche:
Erstemal beginnt der Tag als hätte keiner auch nur den blassesten Schimmer, dass heute was ansteht. Dann, wie aus dem Nichts hetzt einer Mitarbeiter (meist Kolja) alle Klienten auf Klo und in die Gardrobe, die er vorher mit dem nackten Finger nominiert hat. Dann geht alles ganz schnell und ehe ich mich versehe, hab ich auch meine Jacke an (...hab ich sie mir selber angezogen oder hat einer der Mitarbeiter sie mir im Stress der Situation übergestülpt???), sitz in einem Bus mit ungefähr einer Hundertschaft von Klienten und der Busfahrer, der etwas von nem Ex-Knasti hat düst von dannen.
Dann, angekommen, wo auch immer, steigt zunächst meist Kolja aus dem Bus aus und ehe ich den Gedanken fassen kann auch aufzustehen und ebenfalls den Bus zu verlassen, hat er schon die Tür wieder zugeschlagen und verschwindet in irgenteinem Gebäude, welches meist unmittelbar mit dem Besichtigungsort zu tun hat und lässt den Bus bis zur Decke gefüllt mit Menschen für etwa 10 Minuten stehen. Klingt komisch, ist aber so.
Dann, sobald er - von wo auch immer - wieder erscheint, werden die Türen geöffnet und alle steigen aus. Dann dauert es nicht lange bis die erste Fotokulisse ausfindig gemacht ist. Ohne Worte macht uns dann Kolja klar, was zumachen ist, denn jetzt wird festgehalten, was festzuhalten ist. In Lettland macht man gerne Fotos, insbesonderen Gruppenfotos, so scheint es mir und Auslandspraktikanten müssen natürlich auf jedem Bild mit drauf sein. Ob große Gruppe, kleine Gruppe, allein oder mit einem Rollstuhlfahrer (was immer besonders wohltätig aussieht!), Hauptsache: lächeln!
Nu já, dann wird einmal im Gänsemarsch wie man es ausm Kindergarten kennt der jeweilige Besichtigungsort abgegrast und hin und wieder werden Beweisfotos geschossen, die sich Praktikanten noch in 20 Jahren angucken dürfen, wenn sie unter die Fittiche Koljas geraten.
Irgentwann ist man dann fertig und es geht vom Prozedere ungefähr so zurück, wie man gekommen war. Naja, wieder angekommen in der Ceribu Maja wird sich aufs Essen gestürzt. Das klingt zwar alles etwas seltsam, aber im großen und ganzen kann man sich an die ganze Prozedur gewöhnen und seinen Spaß dabei haben.
Genug der vielen Worte, jetzt gibts Fotos!!!


LIDO - hier stellt sich lettland von seiner kulinarischen Seite vor. LIDO ist Essen, Trinken, Kaufen, Vergnügen und und und in einem... hier eines der üblichen Gruppenfotos Marke Kolja!


Televisors Tornis - Blick vom Fersehturm auf Riga.
Hoch - Gucken - Runter!


...Mäuseperspektive


Saulkrasti - Grund unseres Ausfluges war der im November anstehende 90ste Geburtstag von Lettland, wozu ein 90 Meter langer Teppich gewebt wird an dem jeder der in Lettland lebt teilnehmen darf. Also auch wir und sogar Ich (!). Eine besondere Ehre...


Von den Klienten hat auch ausnahmslos jeder mitgewebt, auch wenn nicht jeder mit voller Aufmerksamkeit dabei war. Bestes Beispiel: Osvalds!

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Ekskursijs: Lielais Ķemeru tīrelis
So, nachdem ich diesen Beitrag auch nochmal nach dem fertigschreiben ausversehen wieder gelöscht hab, hier nun kurz und bündig...
Also, neben dem Ausflug nach Jurmala, einem Kurort vor den Toren Rigas, den ich wegen seiner Schlichtheit sehr genossen hab, sind wir dann auch gemeinsam zur Hochmoorlandschaft des Kemeri National Parks gefahren um dort einen weiteren Tag bei schönstem Wetter in der Natur, abseits von Tramvaijs (Strassenbahn) und hochhackigen Schuhen zu verbringen.

Nu já (wie der Lette zusagen pflegt), so schauts dort halt aus

Ich könnte den gesamten Blog mit den Bildern füllen die ich gemacht hab, aber die Paar müssen reichen. Wer einen Eindruck gewinnen will, soll selber hinfahren!

ein Baum

Der Ausflug war insgesamt sehr angenehm und sehr naturverbunden, also eine schöne Abwechslung zum Großstadtalltag.

Já, mes bijam Kemerá!

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