Wir flogen von Riga nach Nyköping und zwar mit RyanAir und das war mein erster RyanAir flug... Alter Schwede, die meinen BILLIG-fliegen noch ernst. Also, ich fliege ja seit ner ganzen Weile recht häufig mit günstigen Airlines, aber bei RyanAir wird wirklich an ALLEM gespart. Froh war ich dann, als ich in Nyköping neben so einer Art größeren Festzelt gelanden bin und endlich raus durfte. Naja, immerhin haben sie uns mit der Eurodance-Version vom Flohwaltzer verschont, von der mir Helge schon berichtete, dass ich eine Gänsehaut bekam. Egal, dann mitm Bus nach Stockholm.
Angekommen in Stockholm warteten dann drei, für mich aufregende und leider kurze Tage auf mich.
Zunächst mussten wir erstma Einkaufen. Danach gings zum Schuhekauf, denn mein Weihnachtsgeschenk für dieses Jahr waren neue Winterschuhe, die ich dringend nötig hatte. Also suchten wir den nächsten Timberland-Store auf, denn es sollte ja was Qualitatives sein, Billigschlappen hab ich ja zu genüge...
Im Timberlandstore hatte ich dann auch schon meinen ersten Kulturschock. Die blonde Schwedin, die mich beriet war sowas von verdammt freundlich... das hatte ich lange nicht mehr erlebt.
Dazu muss ich sagen, dass einem in Riga meistens nicht einmal ein Blickkontakt geschenkt wird.
Umso bemerkenswerter empfand ich die Redseeligkeit dieser blonden Schönheit, auch wenn sie eindeutig keine Ahnung von Schuhen hatte. Leider hatte sie meine Traumschuhe nicht in der Farbe meiner Wahl und so ließ ich mich an einen anderen Timberland-Store in der Innenstadt verweisen, wo die junge Agnetha direkt anrief und die Verfügbarkeit meiner Schuhe abcheckte... also, gleich weiter in die Innenstadt, wo wir dann bei einem kleinen Stadtbummel auch meine Schuhe kauften.
Zurück im geschätz 3m²-großen Studentenheimzimmer meines Bruders machten wir uns gleich ans Kochen, denn schließlich war Samstag und wir hatten noch was vor.
Gesättigt, aber doch etwas müde trafen wir uns dann zunächst mit Juliane, einer deutschen Mitstudentin (ich hasse den Ausdruck Kommilitone!!!) von Helge und machten uns auf nach Slüssen, wo wir zunächst in die Bonde Bar gingen. Die Bonde Bar ist nett eingerichtet und macht gleich den Eindruck als ob hier generell ein altmodischer Musikgeschmack den Ausschlag gibt. Helge fühlte sich gleich in dem Moment zuhause, als auf einem Monitor im Eingangbereich Ausschnitte von "The Last Waltz" von The Band lief. Wer Helge kennt, weiß, was das bedeutet.
Zu unserer Freude war für den Abend Livemusik angesagt und so begannen drei bärtige Schweden mit Akustikgitarren bewaffnet melancholische, altmodische Lieder zu spielen und das gefiel mir. Was mir nicht gefiel war der stolze Bierpreis, aber meine Güte, man hats ja! ;-)
Nach einer kurzen Weile stießen dann noch Daniel und Tom dazu und wir saßen, tranken und redeten wie man das so tut. Irgentwann wechselte die Band und was dann kam gefiel auch, wenn es mir jetzt auch grad etwas schwer fällt es zu beschreiben...
Die Blog wird noch deutlich länger und so mache ich ma wieder eine kleine Pause, also:
...to be continued
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Obwohl ich keinen Urlaub mehr übrig hatte hieß das mal wieder etwas Kultur und sighseeing... Ein Glück nahm Helge nicht im Übermaß gesteigerten Wert davon, einfach ALLES sehen zumüssen und so versprach die Woche richtig schön zu werden, was sie auch wurde.
Darüber hinaus habe ich ja sowieso ein Defizit, was den Konatk zu männlichen Bezugspersonen angeht und erst recht zu vertrauten. Was kommt da also besser als ein Besuch vom großen Bruder.
Hehe, außerdem hab ich gerade das "der kleine Bruder" von Sven Regener gelesen und war schon im Endeffekt irgentwie gerüht. Wer wissen will warum, solls selber lesen!
Die Woche beinhaltete viele Aktivitäten, wie den Besuch des Okkupationsmuseums, Stadtspaziergängen bei Schneeregen oder einem leckeren Brengulu Alus in der kleinen Sowjetretro-Kneipe Gauja...
Alles in allem einfach ne schöne Woche, die zwar auch anstrengend war (volles Programm), aber für meinen Geist durchaus eine wahrhaftige Erholung darstellte.
Dafür Danke, großer Bruder!
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Auf jeden Fall gibts was zu erzählen und das will ich nun ma machen.
Viel Spaß!
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Also gingen, bzw. fuhren wir los in Richtung Vecrigá (Altriga) zum Pils laukums, dem Burgplatz, wo sich das Museum befinden sollte.
Kolja ging wie immer vor um die Lage auszuchecken und kam dann irgentwann wieder raus mit den Worten: "Brivdiena, bet nulle problems" oder so ähnlich, was bedeutete, dass das Museum heude geschlossen war. Das "null problems" (oder so ähnlich...) sollte aussagen, dass Kolja schon einen Alternativplan hatte, den er dann auch ausm Hut zauberte. Der lautete dann zunächst "Galerija Nelja" und hinterher gings ins Rathaus.
Die "Galerija Nelja" ist so ne Art russische Kunstgalerie, die allerdings nicht nur Gemälde und Skulpturen beinhaltete, wovon man ja vieleicht ausgehen könnte, nein, dort waren auch so eigenartige Sachen, wie Schaufensterpuppen mit billiger russischer Mode, oder so, ausgestellt. Aber auch so ne Art Kopfschmuck aus irgentwas, was aussah wie Pfeifenreiniger. Ich weiß es nicht, aber es mutete seltsam an. Hinter wurde mir erklärt, dass sich in dem Haus ein russisches Zentrum befindet, welches auch ein Restaurant und eine Portrait-Galerie beinhaltet.

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Nu já, dann ging es auf jeden Fall wieder in den Bus und ich dachte schon, jetzt gehts ab in die Ceribu Mája, aber dem war nicht so. Wir hielten ein paar Meter weiter, wuchteten die Rollis ausm Bus und betreteten das Rathaus von Riga. Dort war nämlich eine kleine Ausstellung, handgearbeiteter Dinge, die von Menschen in sozialen Einrichtungen hergestellt wurden.
Auch Handarbeiten aus Einrichtungen der "Rupju Bérns" waren mit von der Partie. z.B. von der Ceribu Ligzda, der Ceribu Tilts, Ceribu Sala und der Ceribu Skaida (oder nur Skaida, keine Ahnung).
Labi, das war dann im Hrunde auch das gesamte Happening.

Als wir zurück kamen hatte ich einen Hunger, dass ich ein ganzes Kind hätte verputzen können, alter Schwede!
Zum Glück gab es heude kein Grikji (Buchweizengrütze), eine der Nationalspeisen der letten und wohl die widerlichste(!). Grikji schmeckt n bisschen wie Katzenfutter manchmal riecht, blos muffiger. Ausserdem scheint es wohl arsch-günstig zu sein und die liebenswerte Küchentante bei uns in der Einrichtung tut immer gutmütig wie sie ist, das vierfache einer normalen Portion auf den Teller, der dann geradezu unter dem Berg Buchweizen verschwindet. Grikji wird, zumindest in unserer Einrichtung, abwechselnd mit unterschiedlichen, undefinierbaren Arten von Schleimsoße serviert, immer mal mehr und mal weniger fleischhaltig. an den Rand gibts dann einen Klecks Salat oder, wie es das letzte Mal der Fall war, einen Klecks eingelegten Frucht-cocktail...
Das wars mal wieder, sowieso wieder vom Thema abgekommen.
Also, ihre S-Bahn Hamburg sagt: "Tschüss! bis zum nächsten mal!"
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Ja, diese Sache mit dem Unwohlfühlen ist leider Gottes auch etwas, was immer zu meinen geteilten Gefühlen, bezüglich der baldigen Abreise hinzukommt und mich traurigerweise zum Schluss kommen lässt, dass ich heil froh bin, wenn das ganze hier zuende ist und ich es geschafft haben sollte nicht zum dreifachen Mörder geworden zu sein.
Ich wünschte die Umstände wären von Anfang an anders gewesen, denn dann würde lediglich ein Vermissen meiner Freundin als Minuspunkt bleiben, was in Betracht der relativ vielen Besuche und den vielen Pluspunkten ein geringes Übel gewesen wäre und die Zeit somit fast ausnahmslos geil geworden wär.
Aber irgentwo ist das Leben nun mal nicht "ausnahmslos geil" und gerade diese Tatsache birgt auch einen hohen Erfahrungsschatz.
So hat z.B. für mich das Wertschätzen derjenigen wenigen Menschen, die mich bedingungslos verstehen und für mich da sind, auch auf mich eingehen, wenn es nicht gleich auf anhieb einfach scheint und genau wie ich vieleicht nicht jede Tatsache des alltäglichen Lebens mit der typischen Stumpfsinnigkeit wahrnehmen und dadurch entwerten, seit diesem Abenteuer eine ganz neue Bedeutung.
Genauso habe ich mehr als je zuvor gelernt mich zu beherrschen und zu Erleben, wie es ist eine Minderheit zu sein und was das eigentlich bedeutet, sich tatsächlich allein zu fühlen.
Und damit meine ich nicht "allein" im Sinne von: ich will ne Freundin, ich will wech gehen und und und, nein, ich weiß, dass ich nicht allein bin, aber das tägliche sich missverstanden fühlen, weil die einzigen Menschen um mich herum sich scheinbar einfach keine Mühe machen mich zu verstehen oder sie einfach damit überfordert sind, weil es für sie eine Anstrengung bedeuten würde, die sich ihres Erachtens nicht lohnt. Das ist es, was einen Einsam vorkommen lässt, einsamer als wenn ich tatsächlich ganz allein wäre.
Und das zeigt mir einen wichtigen Aspekt der Zwischenmenschlichkeit auf: Jeder Mensch will sich mitteilen, egal wie. Und er will dabei auch wenigstens ansatzweise verstanden werden. Nur so ist Beziehung möglich und nur so funktioniert ein Zusammenleben.
Man kann sich, denke ich, auf verschiedenen Ebenen verstehen und darüber Wege finden miteinander zurecht zukommen, aber wenn es keine Ebene gibt, weil die Endfernungen, egal in welche Richtung viel zu weit sind und schlicht und einfach keine Wege zubauen im Bereich des Möglichen scheinen, dann sollte man das akzeptieren und sich distanzieren, es sei denn man will zum Mörder werden.
Die Erkenntnis, dass genau das der Fall bei mir ist, kam mir zu spät und die einzige Möglichkeit in die Distanz zutreten ist es, mich innerhalb dieser leider Nicht-Gemeinschaft weitesgehend selber auszugrenzen um damit ein Höchstmaß an Souveränität zugewinnen.
So, das musste jetzt mal raus.
Das klingt zwar alles ganz schön schwarz, aber ich habe durchaus die Erkenntnis gewonnen, mich auch an diesen negativen Erfahrungen zu bereichern indem ich lerne damit Umzugehen. Der nächste Blog wird wieder positiver, versprochen.
Also, horrido!
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So, viel will ich auch gar nicht quatschen, ich lass die Bilder einfach sprechen...

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Janet und ich entschieden uns deswegen dafür den Tag (an dem übrigens hervorragendes Wetter angekündigt war!) zu nutzen um Ríga einfach mal links liegen zulassen und raus in die Natur zufahren. Wir, bzw. ich entschied mich für Césis, da das eine Stadt nahe des Gauja Nationalparks ist in dem, wie der Name schon verrät, die Gauja fließt. Die Gauja ist ein sehr schöner Fluß, der sich weit durchs Land zieht und noch sehr wild durch die Natur fließt. Neben Sandsteinklippen und bergigen Wäldern bietet die Gauja allerhand Wandermöglichkeiten.
Das war also unser Ziel und das waren wir auch gewillt zu erreichen. Als wir jedoch am Hauptbahnhof in Riga ankamen mussten wir feststellen, dass der nächste Zug erst 4 Stunden später fahren wird und wir unseren gerade eben verpasst hatten... Nu já, vieleicht hätte man sich im vorraus informieren sollen.
Pfiffig wie wir sind, entschieden wir uns unser Glück beim Busbahnhof auszuprobieren und das war eine gute Entscheidung, denn dort haben wir direkt einen Bus erwischt, auch wenn Janet kein großer Fan von langen Busfahrten ist.
So tuckerten wir also mit geschätzten 15 km/h über die kerzengerade "Autobahn" richtung Césis. Man konnte richtig merken, wie der Busfahrer immer nur leicht das Gaspedal antippte mit seinem Fuß um dann wieder ein paar Meter rollen zulassen. Nu já, so sieht man wenigstens n bisschen was vom Land...
Irgentwann, nach ca. 2 Stunden kamen wir dann auch an (ich will gar nicht wissen, wie schnell es hätte gehen können...).
Césis ist eine kleine unspektakuläre, typisch lettische Sadt, die wir schnellstmöglich mit dem Ziel "Gauja" hinter uns ließen. Nach ungefähr ner halben/dreiviertel Stunde kamen wir dann an einer Brücke an und entschieden uns links einen Wanderweg entlang zu gehen, weil auf einem Schild "klintis" (=Klippen) ausgeschildert war und ich derbe heiß darauf war, diese zu sehen.

without complaining...

So gingen wir den Weg direkt an der Gauja entlang und bogen irgentwann ein kleines bisschen in die Landschaft ein, wo wir dann su einem kleinen, schmalen Spiegelsee kamen, an dem sich die Sandstein-Klippen befanden. Wir ließen es natürlich nicht aus uns bei einem höchst riskanten Manöver in den Stein zu verewigen!

Der Spiegelsee Vecupe und die dazugehörigen Spoguļu klintis
Dann gingen wir weiter und machten im endeffekt einen 10km-Rundweg, der uns wieder Schnurstracks richtung Césis führte wo es dann auch schon ganze 4 Stunden später war und langsam dunkel wurde.

die rote Linie zeigt unsere Route an, die wir im Endeffekt gegangen sind...
Nachdem wir im Glaube Bahntickets zu lösen, dann Bustickets gekauft hatten, stiegen wir dann in den Bus und fuhren wieder, reichlich durchgefrohren nach Riga, wo wir keine Anstalten machten uns das Geburtstagsspektakel noch anzusehen. Wir wollten nach Hause, ne warme Dusche und inni Heier, vieleicht nen Glühwein und das taten wir dann auch.
So feierten wir also Lettland von seiner schönsten Seite, der Natur. Wer also Fotos vom Feuerwerk und dem ganzen Scheiß sehen will, muss sich entweder an Frauenfraktion richten oder einfach im Internet nachschauen.
Ich hör jetzt wieder auf zu schreiben, denn mir geht die ganze WG-Situation schon wieder aufn Sack und ich kann mich irgentwie nicht schreibtechnisch entspannen... Atá!
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deswegen werde ich das jetzt (ich bin ja geübt!) nachholen!


Ich könnt jetzt Tag für Tag revue passieren lassen, aber das will nicht nicht, denn obwohl jeder Tag für mich schöne und vieleicht erwähnenswerte Momente hatte, bin ich doch einfach mal wieder zu schreibfaul und darüber hinaus geht euch auch nicht alles was an! :-P
hehe
Nu já, Hauptsache bei dieser vergangenen Woche war, das Henni und Janet sich mal wieder bei einander hatten und das war schön, sehr schön sogar und die Tatsache, das letzte Kapitel (Letzte Kapitel in Bezug auf das Nicht-Beieinandersein (geht das?) mit meiner Freundin, Janet) jetzt angebrochen ist, beruigt mich irgentwie und gibt mir eine Art der Überschaubarkeit der Zeit die noch verbleibt bis das Leben wieder seine gewohnten Bahnen läuft. Andererseits habe ich natürlich auch geteilte Gefühle, was das baldige Zurückreisen angeht, denn schließlich hab ich mich schon n bisschen in dieses Riga und dieses Lettland verliebt und würde gerne noch mehr Erfahrungen hier sammeln...
Aber am Ende steht immer das Wiedersehen mit Janet, so kitschig es auch klingt, ich brauche diese Frau, weil ich sie liebe.
Hast du gehört, ich liebe dich, Janet Bauer!
So, jetzt aber ma schluß
Atá!
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Die großen Monumente erinnerten mich ein wenig an das sowijetische Ehrenmal im Treptower Park in Berlin. Allerdings ging es hier um lettische Kriegstote, nicht um das ehrenvolle russische Volk!

Aus Respekt vor denen, die fürs Vaterland in den Tod gegangen sind...

Der Ausflug war angenehm und ich hatte ne Menge Spaß. Fotosessions gab es natürlich trotz alledem, was mich aber nicht störte und so posierte ich bereitwillig vor Koljas Kamera vor diversen Schauplätzen.
Like This:

Unter anderem sahen wir auch einen kleinen Gedenkraum aller derjenigen, die einmal den Lacplesis-Orden verliehen gekriegt haben, was eine kleine Brücke zum vorigen Tag bauen lies. Der Raum sah auf den ersten Blick aus, wie eines der typischen Holocaust-Denkmäler, da die Wände rund herum mit Namen und Jahrezahlen beschrieben war und über einem Rot-Weißen Rosenkranz war in Stein gemeißelt "Par Latviju".
Da war es wieder, das Genitiv!!! Überall ist in Lettland das Genitiv zu finden (ob auf Gedenktafeln, Strassennamen oder bei der Anrede mit "Herr" und "Frau") und ein lettisch-lernender Anfänger wie ich freut sich darüber solche Entdeckungen zu machen. Hehe.
Am Abend hatten wir dann noch ein kleinen Stromausfall und das Internet ging nicht, was natürlich Entsetzen auslöste, da das bedeutete, dass wir uns in Zukunft gegebenenfalls "sinnvoll" beschäftigen müssten. Allerdings hielt das nicht lange an. Die beiden Blondinen von nebenan griffen sich irgentwelche Elektrotechniker von Strasse, die dann lediglich die entsprechende Sicherung wieder reindrehten. Schade, ich hatte gerade den Glühwein fertig, als das Licht wieder an ging und die kuschelige Kerzenlicht-Atmosphäre dahin war...
Dann hieß es: bei Glühwein abwarten bis die Waschmaschine, die während des Stromausfalles natürlich nicht lief, fertig gelaufen ist und dann aber fix ins Betti, denn es war bereits schon spät...
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VIENS, DIVI, TRIS! und immer schön: "Dawai, Dawai!"
Auf jeden Fall trafen wir uns zu diesem Anlass mit Agrita und Kristin (zwei Mitarbeiterinnen aus der Ceribu Ligzda), da in der Innenstadt so einiges an Halligalli angesagt war. Im Endeffekt lief das ganze darauf hinaus, dass wir von Ort zu Ort, von Geschehnis zu Geschehnis, von Happening zu Happening liefen und meist nur das Ende mitkriegten. Was mir bei dem ganzen etwas seltsam vorkam war, dass es ständig um militärische Siegen ging. Dazu wurden Reden von Männern in Militäruniformen gehalten und Flaggen geschwungen, was mich irgentwie ein wenig an den Geschichtsunterricht zum Thema "Deutschland in den 30ern" erinnert hat, wenn auch nicht ganz so pompös. Vieleicht lag es auch daran, dass bei der Diashow, die im Hintergrund auf einem der Orte des Geschehens lief, neben Bildern von Bärenjägern und alten Volksarmeen auch hin und wieder mal ein Foto von einem stolz und stramm stehenden SS-Soldaten, ausgerechnet über die Außenwand des Okkupationsmuseums flackerte. Nu já...

Dieser Mann konnte nicht nur reden, er sang sogar!
Abgesehen davon, wurden noch im Gedenken an verstorbene Soldaten kleine, selbstgebastelte Floße mit Kerzen drauf, auf die Daugava gesetzt, welchen dann aufgrund von etwas zu starkem Seegang allesamt kenterten. Die Daugava sah dann ein bisschen so aus, wie die von Currywurst-Pappen verunreinigte Elbe zum alljährigen Hafengeburtstag (an alle Nicht-Hamburger: unbedingt meiden!).
Hinterher gabs noch ein kleines Bierchen im "Leningrad" mit Tini, Kati und Georg zum Aufwärmen und Runterkommen. Dabei machte ich noch Bekanntschaft mit einem alten, sehr betrunkenen Letten ohne Zähne, dessen Beitrag zur Pflege der deutsch-lettischen Freundschaft, neben größtenteils unverständlichem Gesabbel und tri-ligualem Operngesang, letztendlich das Singen des "Liedes der Deutschen" plus anschließendem "Sieg Heil" war. Ein gutmütiger, liebenwerter und zu einem anderen Zeitpunkt bestimmt auch intelligenter Zeitzeuge, der und den Genuß des Bieres an diesem ereignisreichen Tag versüßte.
Danach ab nach Hause und inni Heier!
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Eigentlich wollte ich das gestern (also am Mittwoch) schon tun, aber ein kleiner Stromausfall kam mir dazwischen... Wir fristeten den Abend mit Glühwein und Wäschewaschen.
Ich glaube den Martinstag gibts auch in Deutschland, aber, da ich, was Volksfeste und Feiertage angeht, ein absoluter Kulturbanause bin, hab ich keine Ahnung, welche Bedeutung der Tag sowohl in Deutschland als auch hier im schönen Lettland haben könnte. Nu já, muss man wohl auch nicht wissen...
Auf jeden Fall hatten die beiden Ergotherapie-Paktikantinnen in der inrichtung in der ich arbeite die Idee, die wohl traditionelle Martinstag-Zeremonie durchzuführen und uns (Ilka und mich) damit einzubeziehen. Ablauf sollte, so hab ich es auf jeden Fall verstanden und so ist es dann auch passiert, folgender sein:
Erst verkleideten wir (eine kleine Gruppe von Klienten + Die beiden Meitenes (lettisch = Mädchen) + Ikla und ich) uns als Zigeuner. Da habe ich gelernt, wie also ein typischer Zigeuner auszusehen hat (siehe Fotos!).
Dann sind wir mit eine paar funktions-untüchtigen Instrumenten bewaffnet zur Ceribu Ligzda (einer Partner-Einrichtung) und haben dort nach und nach Allemann überrascht, indem wir dort mit lärm von Raum zu Raum marschierten eine Zigeuner.Bande miemten. Die Meitenes sagten dann ein Paar Kurzreime auf, die mich irgentwie an den Kölner Karnewal erinnerten und dann wurde nachgeschaut, ob den dementsprechende Raum den auch sauber ist. Danach gab es nach kurzem Geschimpfe ein Bonbon von uns.

Am Nachmittag wurde der Tag noch bei uns in der Einrichtung etwas zelebriert und ein paar Informationen gab es auch (hab eh nix verstanden).
Das war im Grunde schon der Montag.
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...ach ja, heute wurde der Martinstag hier gefeiert (zumindest bei uns in der Einrichtung) und morgen ist Lácplesa Diena, ma schauen, was da so auf mich zukommen wird.
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Ein Blick in mein Gesicht verrät: Hier gibts nix zu lachen!
Gestern Abend ging es zusammen mit einem Teil des Teams "Studenti" ins DEPO, einem eher kleinen Kellerclub in Vecríga. Dort stand heude Livemusik aufm Programm und das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Auch wenn Reggi normalerweise nicht mein Fall ist, war ich doch hoch motiviert und schwang mal wieder Tanzbein.
Der Club findet auf drei Ebenen statt, eine Bar oben im Eingangsbereich, ein Rauch in dem aufgelegt wird und einem Raum mit einer "Bühne", wo halt verschiedene Live-Musi gespielt wird.
Im Grunde ist nicht viel zu dem Abend zu sagen, da er ohne große Spektakularitäten auskam, aber trotzdem sehr schön war. Es wurde mal wieder viiieeel getanzt. Ich erinner mich noch an die Zeiten, in denen ich stur einen Tresen aufgesucht hab und höchstens mit nem Fuß zum Takt gewippt hab, während ich vergebens versucht hab cool auszusehen...
nu já, tas bija laiks...
Trotz mittelschwere Probleme die gelegentlich auftauchende Posaune vernünftig abzunehmen und überhaupt den Ton vernünftig abzumischen (Stichwort: ZU LAUT!), waren die Acts doch sehr angenehm, weil auch abwechslungsreich. Da passierte halt immer wieder ma dies oder das auf der Bühne und selbst wenn nicht, dann gab es irgendeinen Dude unter den Anwesenden, dessen Verhalten "speziell" genug war, dass immer für Unterhaltung gesorgt war...

Labi!
Man könnte viel über die Eigenarten lettische (oder russischer) Feiernder erleutern, aber das ist meines Erachtens nicht mein Job. Insofern wars das auch schon wieder, jetzt werde ich mich weiter meinem Nixtun widmen und mich auf das nächste Telefonat mit Janet freuen. Atá!
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Heute Morgen bin ich bei überraschenden -1°C zum Arbeit gezittert...
Nein, gezittert hab ich nicht wirklich, schließlich bin ich ja Klamottentechnisch bestens von Mutti versorgt.
Aber die Nase wurd schon ganz schön kalt...
Nu já, das wollt ich nur ma gesagt haben, auch was das Wetter angeht, ist man hier langsam angekommen.
Das aktuelle Wetter in Riga:
http://www.wetter.com/wetter_aktuell/wettervorhersage/3_tagesvorhersage/?id=LV0RI0001

... Heut' morgen war es noch kälter, das ist von eben gerade, unser 50 santims (75cent) Thermometer!
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In diese Woche bin ich am Montag nach einem kurzen Infogesprächstermin mit dem Leiter der Einrichtung in der ich mein Prakttkum mache (Rupju Berns (das ist der Name der Einrichtung, nicht des Leiters...)) eigentlich soweit ganz gut gestartet.
Heute habe ich mich dann intensiv mit einem bestimmten Klienten beschäftigt, mit dem ich auch mein "Projekt" machen werde. Das Wort "Projekt" finde ich deswegen unpassend, weil ich nicht vorhabe eine abschließende Aktion mit ihm zu planen und durchzuführen, sondern Langzeitziele mit ihm auszuarbeiten und erste Schritte in die Verwirklichung zu leisten. Eine Methode soll dabei ein Tandem-Teaching sein, das uns Beiden die Kommunikation und somit den Zugang zum Gegenüber erleichtern soll.
Zu diesem Anlass sprach ich gemeinsam mit dem Klienten und der deutschsprachigen Social Workerin (kann man das so scheiben?) der Ceribu Maja ausführlich um zunächst mehr Informationen zu der Autobiografie und der IST-Situation des Klienten zu erhalten. Das war sehr Aufschlussreich und Interessant.
Ich hatte etwas das Gefühl den anderen Mitarbeitern durch meine Abstinenz von den regulären Gruppen negativ aufzufallen, aber was solls...
So, das war jetzt ma inhaltlich ein "Arbeits"-Blog. Abgesehen davon verbringe ich die letzten Tage damit zuhause abzuhängen, mit meiner Freundin zu telefonieren, zu essen und sinnloses Zeuch mit Bügelperlen zubasteln. Siehe unten. Klingt reichlich unspektakulär, aber es birgt die positive Erkenntniss langsam ein wenig angekommen zusein und nicht aus jedem Tag eine Sight-Seeing-Tour machen zu müssen, sondern den Alltag auch mit all seiner Schlichtheit genießen zukönnen. Nu já, visu labu an euch!
...und nicht vergessen:

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Nu já, Mezaparks:
Den Mezaparks liegt im Grunde in Riga, um ihn zu erreichen fährt man vieleicht 20 min von unserer Wohnung aus. Der Spaziergang war sehr schön, nicht spektakulär, aber schön. Direkt am Rande des Parks, bzw. des Waldes, denn mehr ist der Park eigentlich nicht, befindet sich ein relative großer See, der Kishezers. Der Anblick war so schön, dass ich gleich ein Bild malen musste:

Am Abend ging es dann nach mehr oder minder ausgiebigen Vorglühen to hus gemeinsam zu viert durch den Regen bis ins Pulkvedis, einer Club-Empfehlung unserer Praktikums-Vorreiter. Gesternabend war Party of the Universe angesagt, das heißt: der ganze Abend stand im Zeichen von Depeche Mode. Im Nachhinein muss ich sagen, dass mich das nicht so sehr gestört hat, wie ich eventuell vermutet hätte.
Der Club war angenehm eingerichtet und das Publikum war auch sehr angenehm, weil sehr gemischt. Ob alt, ob jung, hier war jeder am tanzen. Ich auch:

Zu Beginn bin ich direkt in Richtung Klo gestürmt, weil ich musste und schon auf dem Weg zum Klo, während ich die Tanzfläche am überqueren war, begrüßte mich ein offensichtlich großer DM-Fan mit High-Five und einem mir unverständlichen Ausruf. Ich erwiederte die Aktion mit einem freundlichem Gesicht. Diese Prozedur wiederholte sich an dem Abend noch ungefähr 7 mal, bevor er mich dann schließlich fragte: "My friend, where are you from?", was ich mit "no Vacija" (aus Deutschland) beantwortete. Nach kurzem rumgestottere schrie er mir dann unmissverständlich "Depeche Mode!!! Number One!!!" entgegen, worauf ich einfach mal "Yeah!" entgegnete. High-Five und wieder ewar Meilenstein der kulturellen Beziehung zwischen Lettland und Deutschland gesetzt.

Wir tanzten und tanzten, und später am Abend kamen wir dann noch mit einem jungen Mann ins gespräch, der der deutschen Sprache mächtig war und es offensichtlich sehr genoss mit uns zu kommunizieren. Er lud uns dann noch auf ein paar Jägermeister (ach ja, deutsche Kultur) und irgentnem brennenden Fusel ein, was uns dann auch irgentwann veranlasste uns zu verabschieden und unser Bett, durch die verregneten Strassen Rigas irrend, schnellst möglich aufzusuchen.
Alles in allem, ein schöner Abend.
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Die Arbeitswoche war unspektakulär und/oder gerade deswegen sowohl ganz schön als auch streckenweise etwas langweilig.
Vieleicht kommt es ja dann dieses WE zu erwähnenswerten Nachteskapaden... dann wird natürlich an dieser Stelle davon berichtet...
Wobei, um das Thema ma direkt aufzugreifen, was nächtliche Eskapaden angeht sollte man in Riga doch vorsichtig sein. Mir wurde nun schon wiederholt über so ganz spezielle Methoden berichtet, wie naive Ausländer hier übern Tisch gezogen werden. Von harmlosen, leicht überteuerten Preisen bis hin zu Knochenbrüchen. Ich bin mir aber bereits relativ sicher ausführlich gebrieft zu sein, so dass mir solche Erlebnisse erspart bleiben sollten.

denkt mal drüber nach und hinterfragt vieleicht auch mal zuerst euch selbst...
Nu já, jetzt hab ich ma wieder meine Bringpflicht erfüllt und kann beruhigt zu den Klängen von Sonar Fields meinen Ungarischen Weißwein genießen und dann pennen gehen. Tschöööö!
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Wobei, was vieleicht noch ganz interessant ist, sind meine ersten Erfahrungen mit dem Rigaer Nachtleben... Wobei... Vieleicht berichte ich da einfach von folgenden Ereignissen, die Fotos sind nicht unbedingt sehenswert und die Storys nicht unbedingt erzählenswert... Nu já, fürs erste...
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Egal wohin es die letzten nun fast zwei Monate ging (...und die Mitarbeiter der Ceribu Maja haben keine Gelegenheit ausgelassen uns an alle sehenswerten Orte zu führen!), der Ablauf war immer ungefähr der Gleiche:
Erstemal beginnt der Tag als hätte keiner auch nur den blassesten Schimmer, dass heute was ansteht. Dann, wie aus dem Nichts hetzt einer Mitarbeiter (meist Kolja) alle Klienten auf Klo und in die Gardrobe, die er vorher mit dem nackten Finger nominiert hat. Dann geht alles ganz schnell und ehe ich mich versehe, hab ich auch meine Jacke an (...hab ich sie mir selber angezogen oder hat einer der Mitarbeiter sie mir im Stress der Situation übergestülpt???), sitz in einem Bus mit ungefähr einer Hundertschaft von Klienten und der Busfahrer, der etwas von nem Ex-Knasti hat düst von dannen.
Dann, angekommen, wo auch immer, steigt zunächst meist Kolja aus dem Bus aus und ehe ich den Gedanken fassen kann auch aufzustehen und ebenfalls den Bus zu verlassen, hat er schon die Tür wieder zugeschlagen und verschwindet in irgenteinem Gebäude, welches meist unmittelbar mit dem Besichtigungsort zu tun hat und lässt den Bus bis zur Decke gefüllt mit Menschen für etwa 10 Minuten stehen. Klingt komisch, ist aber so.
Dann, sobald er - von wo auch immer - wieder erscheint, werden die Türen geöffnet und alle steigen aus. Dann dauert es nicht lange bis die erste Fotokulisse ausfindig gemacht ist. Ohne Worte macht uns dann Kolja klar, was zumachen ist, denn jetzt wird festgehalten, was festzuhalten ist. In Lettland macht man gerne Fotos, insbesonderen Gruppenfotos, so scheint es mir und Auslandspraktikanten müssen natürlich auf jedem Bild mit drauf sein. Ob große Gruppe, kleine Gruppe, allein oder mit einem Rollstuhlfahrer (was immer besonders wohltätig aussieht!), Hauptsache: lächeln!
Nu já, dann wird einmal im Gänsemarsch wie man es ausm Kindergarten kennt der jeweilige Besichtigungsort abgegrast und hin und wieder werden Beweisfotos geschossen, die sich Praktikanten noch in 20 Jahren angucken dürfen, wenn sie unter die Fittiche Koljas geraten.
Irgentwann ist man dann fertig und es geht vom Prozedere ungefähr so zurück, wie man gekommen war. Naja, wieder angekommen in der Ceribu Maja wird sich aufs Essen gestürzt. Das klingt zwar alles etwas seltsam, aber im großen und ganzen kann man sich an die ganze Prozedur gewöhnen und seinen Spaß dabei haben.
Genug der vielen Worte, jetzt gibts Fotos!!!

LIDO - hier stellt sich lettland von seiner kulinarischen Seite vor. LIDO ist Essen, Trinken, Kaufen, Vergnügen und und und in einem... hier eines der üblichen Gruppenfotos Marke Kolja!

Televisors Tornis - Blick vom Fersehturm auf Riga.
Hoch - Gucken - Runter!

...Mäuseperspektive

Saulkrasti - Grund unseres Ausfluges war der im November anstehende 90ste Geburtstag von Lettland, wozu ein 90 Meter langer Teppich gewebt wird an dem jeder der in Lettland lebt teilnehmen darf. Also auch wir und sogar Ich (!). Eine besondere Ehre...

Von den Klienten hat auch ausnahmslos jeder mitgewebt, auch wenn nicht jeder mit voller Aufmerksamkeit dabei war. Bestes Beispiel: Osvalds!
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Also, neben dem Ausflug nach Jurmala, einem Kurort vor den Toren Rigas, den ich wegen seiner Schlichtheit sehr genossen hab, sind wir dann auch gemeinsam zur Hochmoorlandschaft des Kemeri National Parks gefahren um dort einen weiteren Tag bei schönstem Wetter in der Natur, abseits von Tramvaijs (Strassenbahn) und hochhackigen Schuhen zu verbringen.

Nu já (wie der Lette zusagen pflegt), so schauts dort halt aus
Ich könnte den gesamten Blog mit den Bildern füllen die ich gemacht hab, aber die Paar müssen reichen. Wer einen Eindruck gewinnen will, soll selber hinfahren!

ein Baum
Der Ausflug war insgesamt sehr angenehm und sehr naturverbunden, also eine schöne Abwechslung zum Großstadtalltag.

Já, mes bijam Kemerá!
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...das konnten wir uns alle nicht verkneifen

...without complaining
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Unsere Wohnung ist gute 15 Minuten zu Fuß von der Innenstadt entfernt und somit ist die Umgebung hier noch sehr ansprechend und war schnell erkundet. Abendliche Spaziergänge lassen einem da schnell einen Zugang zur Stadt gewinnen, auch wenn es immer wieder was zu entdecken gibt, da die Strassen viele verborgene Schönheiten zu bieten haben. Manchmal fällt einem erst beim dritten oder vierten Mal beim vorbei gehen auf, was für eine schöne Jugenstil-Häuserfront sich über Schuhladen um die Ecke befindet.
Auch die Tatsache, dass unsere Arbeitszeiten nicht besonders lang sind erleichterte mir den Zugang zur Stadt. Um 15 Uhr haben wir immer Schluss und durch die Innenstadt müssen wir so oder so, wenn wir nach "Hause" fahren.
Zudem sind da noch die vielen Ausflüge, die wir bei dem wundervollen Wetter letzten Monat sowohl mit der Einrichtung, als auch in unserer Freizeit gemacht haben, die mir Riga und auch Gebiete über die Stadtgrenze hinaus erschießen ließen. (ist das richtiges deutsch??? "erschließen ließen")
Hier erstmal ein Paar Bilder zum Motto:
"Straßen von Riga":

Die Nachbarschaft

Riga

"MÄÄÄÄÄÄHHHH!!!!!"

Fishermans Friend

Titten!

Das Unabhängigkeits-Denkmal
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